Einleitung
Sehr schneller Umschlag vom Nachwuchskräfteüberschuss zum Fachkräftemangel in Ostdeutschland
Jedes Beschäftigungssystem ist auf einen gleichmäßigen demografischen „Durchfluss“ angewiesen, indem etwa gleich viel ältere Beschäftigte in den Ruhestand treten wie jüngere nachrücken. In Ostdeutschland ist dieses Verhältnis schwerwiegend gestört, die „Demografische Falle“ schließt sich: Einerseits haben die Vorruhestandsregelungen nach der deutschen Einheit die Altersstrukturen der Beschäftigten nachhaltig verändert. Zum anderen führt der Geburteneinbruch ab 1990 nun zu einem schnell wechselnden Nachwuchskräfteangebot, vom Überschuss zum Mangel. Diese Entwicklungen stehen in Wechselwirkung mit verschiedenen Reaktionen auf dem Arbeitsmarkt und Strategien der beteiligten Akteure.








