Entwicklungen der Jugendhilfe in ländlichen Räumen Ost- und Westdeutschlands nach 1990
In dem Forschungsprojekt untersuchen wir den Aufbau der Kinder- und Jugendhilfe in Ost- und Westdeutschland nach 1990. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein neues Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG/SGB VIII) eingeführt. Unsere Annahme ist, dass dieses Gesetz je nach Ressourcenlage und Mentalität regional unterschiedlich umgesetzt wird. Dazu untersuchen wir im Sinne einer Vier-Felder-Matrix die Jugendhilfepraxis in je einem Landkreis der Bundesländer Baden-Württemberg (Süd-West), Mecklenburg-Vorpommern (Nord-Ost), Schleswig-Holstein (Nord-West) und Thüringen (Süd-Ost). Die Auswahl der vier Landkreise ergibt sich aus der Ausgangsthese des Projekts. Ihr zufolge beeinflussen neben der mittelfristig maßgeblichen Ost-West-Differenz die langfristig gewachsenen Strukturen der ländlichen Sozialverfassung die aktuelle Praxis und Organisation der Jugendhilfe.







